Ökimobil: Cham und Zug setzen auf Baldinger Fahrzeugbau

Seit diesem Herbst verkehrt das Ökimobil in Zug und Cham. Der Nachfolger des Ökibusses ist komfortabler und wirtschaftlicher. Zur höchsten Zufriedenheit der Kundschaft. Das Ökimobil basiert auf einem Aluminium-Niederrahmenchassis ANC von Baldinger Fahrzeugbau. Die Carrosserie Baldinger AG zeichnete für den Fahrzeugbau verantwortlich.

 

In den Gemeinden Zug und Cham können an Haltestellen seit einer Zeit schon Abfälle (Reststoffe) bürgerfreundlich und fachgerecht beim Ökimobil entsorgt werden. Wie bei einem Marktstand wird beim Fahrzeug einfach die Seitenwand hochgeklappt, sodass Abfälle (Reststoffe) in den dafür vorgesehenen Behältern entsorgt werden können.

 

«Alle können die Sachen bequem von aussen anliefern», so die Behörden der beiden Zuger Gemeinden. Unter der hochgeklappten Seitenwand sind die Kunden zudem vor Regen und Sonne bestens geschützt. Das neue Ökimobil verkehrt an zwei Tagen pro Woche in der Stadt Zug und an zwei Halbtagen in der Gemeinde Cham.

 

Es ist ein Zuger und Chamer Gemeinschaftswerk. Das auf Basis eines handelsüblichen Lieferwagens konzipierte Gefährt kann mit einem PW-Ausweis gefahren werden und ist hindernisfrei zugänglich.

 

Die beiden Zuger Gemeinden haben für das Projekt auf die Vorzüge des Baldinger-Systems gesetzt: Das aus Aluminium gefertigte ANC-Chassis bietet dank des tiefergelegten Rahmens und des geringen Eigengewichts die höchste Nutzlast. «Das Ökimobil macht seinem Namen damit alle Ehre», so Rolf Käser, Geschäftsführer der Carrosserie Baldinger AG. Er ist überzeugt: «Im täglichen Gebrauch garantiert der auf zwei Achsen aufgesetzte Tiefrahmen bestmögliche Ergonomie.» Das ist im Praxisalltag der Gemeinden besonders wichtig: «Es ist kein Zufall, dass sich das ANC, das allen individuellen Wünschen Rechnung trägt, auch sonst für viele Branchen durchgesetzt hat», resümiert Rolf Käser, Geschäftsführer der Baldinger Fahrzeugbau.

 

«Mit dem Ökimobil haben wir eine der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten unserer bewährten Produkte.» Die Praktikabilität (Ergonomie), aber auch die Wirtschaftlichkeit und vor allem letztlich der Umweltaspekt (Top-Nutzlast) hätten für das Baldinger-System gesprochen.

Urdorf, 8. Oktober 2019